15 Avril 2016  |  Mosaïque
Publié dans Oberflächen POLYSURFACES 02/2016

Umweltpokal 2015 überreicht

Seit ihrer Gründung im Jahre 1936 setzt die Blaser AG Malters im luzernischen Malters neuste Techniken zur Schonung der Umwelt ein. Dafür wurde sie am 26. Januar 2016 von einer Jury, bestehend aus Unternehmen, die im Industrieareal Bozen in Flaach ansässig sind, mit dem Umweltpokal 2015 ausgezeichnet. Dieser Pokal – es war bereits der zehnte - wird jährlich einem Unternehmen der Oberflächenbranche verliehen, das sich mit grossem Engagement der Schonung unserer Umwelt verpflichtet und somit einen zukunftsweisenden Beitrag leistet.
Die Blaser AG Malters ist ein Systemanbieter auf dem Gebiet der Hartverchromung und Galvanotechnik, einschliesslich Galvanoprodukten. Deren Leitbild ist die Erhaltung unseres Lebensraumes. Die Tätigkeit der Metallveredlung hilft, die weltweit endlichen Ressourcen zu sparen und unseren Lebensraum nicht unnötig zu belasten. Das Unternehmen betreibt seit 1967 eine der ersten Abwasserbehandlungsanlagen der Schweiz. Schon im Jahre 1980 wurde eine Rückgewinnungsanlage für Hartchromelektrolyte in Betrieb genommen, die erste in der gesamten Schweiz. Sie wurde dann 2011 durch eine zeitgemässe Neuanlage ersetzt. Seit 2003 ist das Unternehmen durch die SQS zertifiziert für den Bereich des Umweltmanagements nach ISO 14001:1996.
Anfang 2015 ging eine «State-of-the-art»-Abluftreinigungsanlage in Betrieb, die eine beinahe 50 Jahre alte Anlage ersetzte. Der nächste Schritt, eine auf die Abluftanlage optimal abgestimmte Zuluftanlage ist in Planung und wird 2016/2017 in Betrieb genommen. Das gesteckte Ziel ist, mit den Neuanlagen die künftig geltenden Abluftgrenzwerte und den MAK-Grenzwert zum Schutze der Arbeitenden von zurzeit 5 Mikrogramm/Kubikmeter deutlich zu unterschreiten, um künftigen Forderungen der Vorschriften gerecht zu werden.
Im letzten Schritt erfolgt die Rückgewinnung der Wärme aus der Abluft und den Gleichrichtern. Mittels Wärmepumpen wird die noch fehlende Wärme zur Beheizung der Galvanoelektrolyte und der Räume aus dem vorhandenen Grundwasser gewonnen. Die Ölheizung wird dann nur noch bei extremen Wetterverhältnissen oder Revisionen der neuen Anlagen benutzt. Damit lassen sich jährlich bis zu 130’000 l Heizöl durch erneuerbare Ressourcen ersetzen. Diese Investitionen im Betrage von knapp 1,5 Mio. CHF werden nicht als finanzielle Belastung, sondern als langfristige Investitionen in eine lebenswerte Zukunft betrachtet.
In seiner Laudatio wies Dipl. Ing. Herbert Hauser unter anderem darauf hin, dass zum Beispiel in Indien aktuell ein Liter Rohöl billiger sei als ein Liter Trinkwasser aus dem Laden. Weiterhin bemerkte er: «Mit diesem Konzept, diesen Ideen und Überzeugungen generiert die Blaser AG Malters einen Unterschied und steuert dagegen. Sie verändert etwas, aktiv und bewusst. Dies ist nicht nur wichtig, sondern auch nobel. Sie macht den Unterschied, den die Welt braucht, um den Wandel von der Ressourcenverschwendung zur -schonung zu erzielen. Sie kann zwar den Wandel nicht alleine machen, aber sie ist ein Vorbild: für weitere Unternehmen, für die Politik und für jeden Einzelnen von uns.»
Nach der offiziellen Übergabe des Pokals und einem Apéro erfolgte eine Betriebsbesichtigung. Die geladenen Gäste, darunter auch Vertreter der kantonalen Umweltschutzämter und der Gemeinde Malters, konnten sich bei diesem Rundgang selber davon überzeugen, dass sich die Anlagen in einem besonders gepflegten und ordentlichen Zustand befinden. Dies trägt mit dazu bei, dass die gesetzlichen Anforderungen nicht nur jederzeit sicher eingehalten sondern sogar deutlich übertroffen werden.
Hansueli Blaser und sein Kader freuen sich über den von Herbert Hauser (rechts) überreichten Umweltpokal.
 
Hauser + Walz GmbH
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