25 Juin 2013  |  Traitement de surfaces
Publié dans Oberflächen POLYSURFACES 02/2013

Mit Leichtigkeit zu mehr Glanz

Um wettbewerbsfähig zu sein, müssen Sondermaschinenbauer flexibel auf Kundenwünsche reagieren können. Damit sie eine hohe Verfügbarkeit gewährleisten können, ist von ihren Zulieferern ebenfalls eine hohe Flexibilität gefordert. Deshalb gewinnen Systempartnerschaften zwischen OEM und Zulieferer immer mehr an Bedeutung.

Pour être compétitif, les constructeurs de machines spéciales doivent réagir avec souplesse aux demandes des clients. Afin qu’ils puissent garantir une haute disponibilité et une exigence élevée de la part de leurs sous-traitants. Par conséquent, des partenariats systèmes entre les équipementiers et les sous-traitants gagnent de plus en plus en importance.

Die Hersteller konzentrieren sich auf ihre Kernkompetenzen und setzen montagefertige Maschinenelemente ausgewählter Zulieferer ein. So ist es auch bei den Sondermaschinen und Elektropolieranlagen von der During Gmbh in Mühlacker-Enzberg (D), in denen Profilschienenführungen aus Aluminium von Dr. Tretter eingebaut werden. Im Vergleich zu Ausführungen aus Stahl sind diese in vielen Fällen die deutlich rentablere Lösung: Sie sind günstiger und leichter zu montieren, und die Gewichtseinsparung wirkt sich positiv auf die gesamte Konstruktion aus.
 
Auf Wünsche der Kunden eingehen
«Unsere Anlagen stimmen wir individuell auf die Wünsche unsere Kunden ab», betont Denis During, Geschäftsführer der During GmbH. Das Unternehmen entwickelt Goldrecycling- und Elektropolieranlagen sowie Sondermaschinen, zum Beispiel für die Abwasserbehandlung, Ionentauscher, Abluft- oder auch Galvanoanlagen. Die Anlagen für die Abwasserbehandlung oder die Abluftanlagen kommen bei Herstellern von Druckmaschinen, Medizintechnikgeräten, in der Automobil-, Elektronik- und Leiterplattenindustrie, in Härtereien und Lackierereien zum Einsatz, Elektropolieranlagen zum Beispiel in der Schmuckindustrie. Die Kunden kommen hauptsächlich aus Deutschland und den Nachbarländern, aber auch aus asiatischen Staaten wie Singapur, Indien, Thailand oder Malaysia. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und liefert jährlich rund 30 Anlagen.
«Wir stellen zum Beispiel Stahlrahmen oder Behälter aus Kunststoff selbst her. Viele Maschinenteile kaufen wir aber auch zu. Dazu gehören Antriebselemente oder Schienenführungen», bemerkt der Konstruktionsleiter Alfred Pillin. «Zulieferer spielen für uns deshalb eine grosse Rolle. Dabei sind Zuverlässigkeit, Preis, Termintreue, aber besonders eine schnelle Lieferung selbst in wirtschaftlichen Engpässen besonders wichtig.»
Flexibilität spiele ebenso eine grosse Rolle. Denn die Maschinen sollen nicht nur ihre Aufgabe erfüllen, sondern auch dem Anwender signifikante Steigerungen an Effizienz, Präzision und Produktivität ermöglichen. Bei der Auswahl der Lieferanten wird deshalb sehr viel Wert auf Qualität und Partnerschaft gelegt. Ein Beispiel einer erfolgreichen Kooperation bei der Entwicklung moderner, wettbewerbsfähiger Maschinen ist die nun schon seit mehreren Jahren bestehende intensive Zusammenarbeit mit Dr. Tetter.
 
Mit dieser Elektropoliermaschine lassen sich bis 144 Schmuckstücke gleichzeitig behandeln.
 
Hohe Anforderungen an das Endprodukt
«Die Ansprüche der Kunden an eine gleichmässig gute Qualität der Endprodukte steigt ständig. Damit müssen auch wir unsere Anlagentechnik permanent verbessern», stellt Denis During fest und zeigt dabei auf eine Elektropolieranlage, die gerade für einen Kunden in Indien gebaut wird. Mit ihr wird Silberschmuck wie Uhrengehäuse, Ringe oder Ketten dekorativ verschönert.
Dazu werden in der vollautomatisierten Anlage die Schmuckstücke einzeln aufgehängt und in ein Bad aus Phosphor- und Schwefelsäure eingetaucht. «In der Anlage können 144 Teile gleichzeitig behandelt werden», erklärt Alfred Pillin. Der Abtrag erfolgt mit Gleichstrom, das eingetauchte Schmuckstück wird dabei anodisch geschaltet. Durch das Elektropolieren wird die Oberflächenrauheit verringert, was schliesslich zu einem wesentlich dekorativeren Aussehen beiträgt. Im Bad findet zusätzlich noch eine Drehbewegung statt. Nach dem Poliervorgang fährt der Träger mit der Aufnahme in horizontaler Richtung zur nächsten Station, in der die Schmuckstücke nachgespült werden. Für die Aufnahme der Werkstücke und der Antriebseinheit kommen Linearschienenführungen aus Aluminium von Dr. Tretter zum Einsatz. Dabei ist je eine Schiene horizontal und eine vertikal angeordnet. Die Hubbewegung der Horizontalschiene beträgt 100 mm, jene der Vertikalschiene 50 mm.
 
Mit Aluminium Kosten und Gewicht sparen
Profilschienenführungen haben sich als Standardlösung für lineare Bewegungen durchgesetzt. Sie sorgen für hohe Führungsgenauigkeiten und Steifigkeiten. Kommt es auf Kosten- und Gewichtseinsparung an – beispielsweise bei einfachen Handhabungs- und Positionierbewegungen wie bei den Elektropoliermaschinen – können Schienenführungen aus Aluminium im Vergleich zu Ausführungen aus Stahl die deutlich rentablere Lösung sein.
Dr. Tretter hat die als «eLine» bekannten Schienenführungen von BoschRexroth im Programm. Diese werden in Lizenz bei der Schweizer Alulineartechnik AG hergestellt. Die Schienenführungen haben einen wesentlichen Vorteil: eine sehr geringe Reibung verbunden mit extrem geringem Verschleiss. Ihre Führungsgenauigkeit bleibt über die gesamte Lebensdauer nahezu konstant. Der Grundkörper der Schiene und des Führungswagens besteht aus einer Aluminium-Knetlegierung. Sie sind eloxiert und sorgen damit für eine erhöhte Korrosionsbeständigkeit. Durch Stahleinlagen in Niro-Ausführung sind die Aluminiumführungen hoch belastbar und zugleich rund 60% leichter als entsprechende Ausführungen aus Stahl. Damit muss weniger Gewicht bewegt werden, was sich auf die Energieeffizienz auswirkt. Weniger Gewicht bedeutet weniger Beschleunigungsmasse und das verringert die erforderliche Antriebsleistung für die Motorisierung. Anlagen lassen sich somit wesentlich leichter konstruieren und bauen.
 
Zum Einsatz kommen Al-Linearschienenführungen. Durch ihr geringeres Gewicht im Vergleich zu Ausführungen aus Stahl ist die Anlage wesentlich leichter.
 
Geringer Wartungsaufwand
Für die Elektropolieranlage kommen die Aluminiumführungen in der Baugrösse 25 mit Flanschwagen zum Einsatz. Diese laufen auf zwei Kugelreihen, die über die Profilschiene ablaufen. Genau wie bei Hochleistungs-Kugelschienenführungen lenken stirnseitige Kunststoff-Umlenkkörper die Kugeln um. Dadurch begrenzt nur die Schienenlänge den Hub der Führungen. Die Kugelführungswagen liefert Dr. Tretter serienmässig erstbefettet. Diese Erstbefettung ist auf eine Lebensdauerschmierung von 30000 km ausgelegt, wenn bestimmte Betriebs- und Umgebungsparameter eingehalten werden. Die Bewegungen erfolgen dabei sehr leicht und präzise.
«Die Führungswagen nehmen die Belastungen in allen vier Richtungen gleichmässig auf. Damit sind sie unabhängig von der Belastungsrichtung», erläutert Alfred Pillin. Aufgrund ihrer Bauweise sind zudem deutlich grössere Parallelitäts- und Höhenabweichungen der Montageflächen zulässig. Die Schienenführungen lassen sich teilweise sogar auf unbearbeiteten Montageflächen befestigen. Denn der Aluminiumkörper gleicht kleine Unebenheiten aus und stellt so geringe Anforderungen an den Unterbau.
Die Schienenführungen sind in den Abmessungen nach DIN 645-1 erhältlich. Damit haben sie die gleichen Anschlussmasse wie alle gängigen Schienenführungen aus Stahl. Verfügbar sind die Schienen mit Längen bis 4000 mm. Bei mehrteiligen Schienen sind die Enden auf Stoss gefertigt und eindeutig gekennzeichnet. «Wir setzen unterschiedliche Schienenlängen ein, je nach Grösse des Teils, das bearbeitet werden soll», bemerkt Alfred Pillin. «Diese reichen von etwa 700 bis 1600 mm.» Der Anlagenbauer verwendet für die Polieranlagen die Schienenführung in der Genauigkeitsklasse 0. Sie entspricht den typischen Anforderungen für einfache Positionier- und Handlingaufgaben. Bei dieser Standardgenauigkeit liegt zudem nur ein geringes Spiel vor. Mit den Linearführungen aus Aluminium hat During nun Maschinenelemente im Einsatz, die alle Anforderungen erfüllen und eine hohe Laufleistung gewährleisten.
 
Vertrauen sorgt für gute Partnerschaft
«Bei unseren Zukaufteilen achten wir darauf, dass wir möglichst auf Serienprodukte zurückgreifen können, bemerkt Denis During. «Dies spiegelt sich nicht nur im Preis wider, sondern auch in den Lieferzeiten. Dazu muss allerdings schon im Standard eine hohe Qualität gegeben sein.» Er spricht einen weiteren Punkt an, der für ihn in der Wahl der Zulieferer besonders wichtig ist, nämlich Vertrauen. «Würde uns ein anderer Zulieferer Produkte zu einem günstigeren Preis anbieten, würden wir trotzdem bei unseren bewährten Partnern bleiben.» Denn entscheidend sei, eine partnerschaftliche Beziehung aufzubauen und dies setze Treue voraus.
 
Dr. Erich Tretter GmbH + Co.
Am Desenbach 10 + 12
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