28 Janvier 2020  |  Rétrospective
Publié dans Oberflächen POLYSURFACES 04/2019

60 Jahre OBERFLÄCHEN POLYSURFACES

Die grossen technologischen, wirtschaftlichen und ökologischen Veränderungen der vergangenen sechs Jahrzehnte haben ihre Spuren auch bei der Zeitschrift OBERFLÄCHEN POLYSURFACES deutlich hinterlassen: angepasste Namen, neue Verleger und wechselnde Redaktoren. An den ursprünglichen Zielsetzungen hat sich jedoch wenig geändert.

Les grandes mutations technologiques, économiques et écologiques des six dernières décennies ont laissé des traces marquantes dans la revue OBERFLÄCHEN POLYSURFACES : elle a changé plusieurs fois de nom, on y trouve de nouveaux éditeurs et une relève chez les rédacteurs. Mais les objectifs initiaux ont peu changé.

Die Gründung einer Schweizer Zeitschrift für den Bereich der Oberflächentechnik im Jahre 1960 ging auf eine Initiative aus den Reihen der Schweizerischen Galvanotechnischen Gesellschaft (SGT) – der Vorgängerin der heutigen Schweizerische Gesellschaft für Oberflächentechnik (SGO) – zurück. In der Folge war denn auch die Entwicklung der OBERFLÄCHEN POLYSURFACES stets eng mit den Wandlungen dieser Gesellschaft verbunden. Ähnliches gilt für die später entstandene Schweizer Stiftung für Oberflächentechnik (SSO) und deren weitere assoziierte Gesellschaften.
 
Fridolin Forster: Verlagsleiter von 1960 bis 1985 Helmut Staub: Redaktor von 1960 bis 1974
 
 
Vom Forster-Verlag AG …
Die erste Ausgabe der neuen Fachzeitschrift Galvanotechnik und Oberflächenschutz erschien im September/Oktober 1960 im Forster-Verlag AG in Zürich. Sie war das offizielle Organ der Schweizerischen Galvanotechnischen Gesellschaft (SGT) sowie des Verbandes galvanischer Anstalten der Schweiz (VGAS) und verstand sich als «Schweizerische Fachzeitschrift für das gesamte Gebiet der Schleif-, Polier- und Oberflächentechnik, der mechanischen, chemischen und elektrochemischen Oberflächenbehandlung der Metalle sowie der Lack- und Farbentechnik und des Korrosionsschutzes». Der erste Redaktor war Helmut Staub.
In der zweiten Ausgabe vom November/Dezember schreibt der Verleger, Fridolin Forster: «Der Verlag wie die Redaktion waren der ehrlichen Meinung, vorerst das Urteil über die Gestaltung und das redaktionelle Niveau der Fachzeitschrift Galvanotechnik und Oberflächenschutz unbeeinflusst dem Leser zu überlassen. Heute liegt nun ein abgeschlossenes Urteil von einem grossen Leserkreis aus der deutschen sowie der französischen Schweiz vor, die ausnahmslos mit Begeisterung das Erscheinen einer eigenen schweizerischen Fachzeitschrift begrüssen und besonders die Vielfalt der dargebotenen Vielfalt der redaktionellen Leistung hervorheben. Die vielen anerkennenden Zuschriften verbunden mit wertvollen Anregungen aus der Praxis sind ein Beweis, dass die Leser in der ganzen Schweiz sich ausnahmslos zu ihrem Berufsstand bekennen und mit Berechtigung stolz sind, nun eine eigene Fachzeitschrift zu haben. Verlag und Redaktion wollen ihre Aufgabe erfüllen als Bindeglied aller an der Galvanotechnik interessierten Kreise und haben sich auf eine sachliche, objektive redaktionelle Berichterstattung verpflichtet. Die Fachzeitschrift will unabhängig und unbeeinflusst von den wirtschaftlichen Strömungen der einzelnen Gruppen sich der höheren Aufgabe unterordnen, nämlich der Technik wie der Praxis zu dienen, und den Techniker, Chemiker, Betriebsmann, Unternehmer usw. über den Stand der neusten Entwicklungen in Galvanotechnik und Oberflächenschutz zu informieren.» Dass die neue Fachzeitschrift von Anfang an auf positive Resonanz stiess, davon zeugen auch die zahlreichen Anzeigen, die mit jeder Ausgabe mehr wurden. Ab 1962 erschien die Zeitschrift monatlich. Viele der Beiträge wurden sowohl in deutscher als auch in französischer Sprache veröffentlicht, was in der Schweizer Medienlandschaft einzigartig war und von den Lesern sehr geschätzt wurde.
 
Titelseite ab 1960 Titelseite ab 1968
 
 
Im Geleitwort in Nummer 4/1964 schreibt A.L. Saboz, Präsident der SGT: «Seit ihrer Gründung im Jahre 1955 hat sich die SGT als Ziel die Verbreitung und Vertiefung der Kenntnisse der Grundlagen und Verfahren der Galvanotechnik sowie die Förderung des Nachwuchses gesetzt. An dieser Arbeit hat sich ursprünglich ein kleines Häuflein meist aus der Industrie herkommender Fachleute beteiligt, heute aber finden wir Mitarbeiter aus allen an der Galvanotechnik interessierten Kreisen. Mit dem Verband der galvanischen Anstalten der Schweiz verbindet uns eine erspriessliche Zusammenarbeit, vor allem auf dem Gebiete der Nachwuchsförderung. Gerade hier machen wir gegenwärtig grosse Anstrengungen, um die Lehrlingsausbildung in den verschiedenen Teilen unseres Landes auf eine einheitliche, neue Basis zu stellen. Auf weitere Sicht beabsichtigen wir, in der Schweiz eine weitergehende Ausbildungsmöglichkeit an einer höheren Lehranstalt ins Leben zu rufen. Diese Bestrebungen müssen notgedrungen alle verantwortungsbewussten Galvaniker interessieren, ob sie nun in der Industrie mit eigenen galvanischen Anstalten, in Lohngalvaniken, in Prüfanstalten, an Ausbildungsstätten oder als Lieferanten tätig sind. Die SGT rechnet deshalb mit der Mitarbeit weiterer, bisher abseits stehender Kreise und hofft, dass die weitere Verbreitung, die ihre Arbeiten durch die Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Galvanotechnik und Oberflächenschutz jetzt finden, zu einer weiteren Ausdehnung ihres Mitgliederkreises führen wird. Andererseits glauben wir, dass auch die Zeitschrift ihrerseits von der Zusammenarbeit einen Nutzen zieht, indem ihr so die Veröffentlichung interessanter Arbeiten zufällt.»
Ab Anfang 1968 hiess die Fachzeitschrift oberfläche surface. Dazu schreibt Fridolin Forster in Nummer 1/1968: «Die Behandlung der Oberfläche ist im industriellen Bereich zu einem wichtigen Bestandteil innerhalb der Fertigung geworden. Bereits im Jahre 1964 wurde bei der Planung einer internationalen Fachtagung in Basel klar erkannt, dass das Fachgebiet Oberflächenbehandlung sowohl die Galvanotechnik als auch die Lack- und Farbentechnik einschliesst. Diese Erkenntnis hat die Schweizerische Vereinigung der Lack- und Farbenchemiker (SVLFC) bewogen, unsere Fachzeitschrift als offizielles Organ heranzuziehen und damit ihren Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, ihre Arbeiten zu veröffentlichen. Dieser erfreuliche Schritt hat es ermöglicht, dass heute das ganze Fachgebiet der Oberflächenbehandlung für die Schweiz in einer einzigen Fachzeitschrift vereinigt ist. Die uns allen ans Herz gewachsene Zeitschrift Galvanotechnik und Oberflächenschutz hat sich daher mit der vorliegenden Ausgabe in Gestaltung und Inhalt einer Wandlung unterzogen und präsentiert sich von diesem Monat an unter dem Titel oberfläche surface.» Eine weitere Änderung bestand darin, dass die Beiträge nur noch entweder in deutscher oder in französischer Sprache erschienen.
Mitte 1974 trat Helmut Staub als Hauptschriftleiter der Fachzeitschrift oberfläche surface zurück. Er hatte in seiner fünfzehnjährigen Tätigkeit dazu beigetragen, das fachliche Niveau der Zeitschrift zu prägen und damit den Ruf der schweizerischen Galvanotechnik wesentlich zu heben. Sein Nachfolger wurde Giancarlo Pini.
Im Jahre 1979 feierte die Zeitschrift oberfläche surface ihr zwanzigjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass dankte der Verleger Fridolin Forster allen Initianten, die zur Gründung einer eigenen, gezielt auf schweizerische Verhältnisse im Fachgebiet Oberflächenbehandlung ausgerichtete Fachzeitschrift beigetragen hatten. Einige Zitate aus seinem Text: «Die Fachautoren und Redaktoren aus der deutschen und welschen Schweiz haben den Lesern Monat für Monat eine Vielfalt an fachlichem Lesestoff und Informationen geboten, welcher der gute Ruf dieser Fachzeitschrift zu verdanken ist. Dadurch hat oberfläche surface entscheidend zur Weiterentwicklung der Oberflächentechnik beigetragen und mit ihren Beiträgen geholfen, das Fachwissen in dieser Branche und deren Berufsstand zu fördern… Was aber wäre eine Fachzeitschrift ohne informative Inserate? Werbung ist Information für den Leser und ein finanzieller Träger, ohne den es nicht möglich ist, eine Fachzeitschrift herauszugeben.»
Im Herbst 1983 starb Giancarlo Pini unerwartet. Auf Anfang 1984 setzte die Leitung des Forster-Verlags Jürgen Leudolph als neuen Chefredaktor ein. Es war ihm ein erstes Anliegen, mit den Lesern, den Inserenten und dem wissenschaftlichen Beirat den fachlichen Dialog zu pflegen. Dank der Mitarbeit des wissenschaftlichen Beirats sowie von SGT und VGSA konnte die Zeitschrift in der Übergangszeit im bewährten Konzept erscheinen.
 
Giancarlo Pini: Chefredaktor von 1974 bis 1983 Jürgen Leudolph: Chefredaktor von 1983 bis 1987 Kurt Speck: Verlagsleiter von 1986 bis 1997
 
 
… über den SHZ-Forster Fachverlag …
Im Sommer 1985 wurde der Forster-Verlag durch die Schweizerische Handelszeitung (SHZ) übernommen und hiess nun SHZ-Forster Fachverlag. Dazu war in Nummer 1-2/1986 zu lesen: «Diese gründlich überarbeitete, neue Generation von oberfläche surface wurde den Erfordernissen eines immer anspruchsvoller werdenden Lesermarktes angepasst: ein aktuelles, farbiges Titelblatt, ein Editorial, neue Rubriken, ein modernes Layout, erstklassige Satz- und Druckqualität sowie kompetent verfasste und lesegerecht aufbereitete Beiträge, Interviews und Reportagen. Da wir gezielt in Redaktion, Erscheinungsbild und Markpräsenz investieren, wird sich oberfläche surface in den kommenden Monaten noch weiter entwickeln, sich aktuellen Veranstaltungen und Problemen widmen sowie Tipps und News aus der Praxis liefern. Um solche ambitiöse Pläne zu verwirklichen, brauchen wir den Kontakt mit Fachleuten an der betrieblichen Front.» Als Verlagsleiter zeichnete ab dieser Ausgabe Kurt Speck. Für die Redaktion war weiterhin Jürgen Leudolph zuständig. Die Erscheinungsweise verringerte sich allerdings auf elf Ausgaben jährlich.
Im Editorial in Nummer 5/1986 schreibt Kurt Speck unter anderem: «An der Generalversammlung der Schweizerischen Galvanotechnischen Gesellschaft in Lausanne haben sich die Mitglieder einen neuen Namen gegeben. Da der Begriff Galvanotechnik durch Oberflächentechnik ersetzt wird, heisst der Berufsverband sinngemäss Schweizerische Gesellschaft für Oberflächentechnik (SGO). Ähnlich wie auch in anderen Zweigen der Wirtschaft haben sich neue Verfahren durchgesetzt. Nichtgalvanische Methoden wie etwa PVD, CVD, Flamm- oder Plasmaspritzen erlebten einen geradezu stürmischen Aufschwung. Die traditionelle Galvanik erhält Konkurrenz. Da ist es nichts als logisch, wenn sich die neue SGO ebenfalls bemüht, den Bogen möglichst weit zu spannen. Die Galvanotechnik kommt deshalb nicht zu kurz - auch in unserer Zeitschrift nicht.»
Auf Ende 1987 trat Jürgen Leudolph nach fast drei Jahren Tätigkeit als zuständiger Redaktor von oberfläche surface zurück. Er blieb der Zeitschrift jedoch als regelmässiger Mitarbeiter für Fragen der Leiterplattentechnik erhalten. Ab Nummer 1-2/1988 übernahm Helmut Tannenberger die redaktionelle Verantwortung der Fachzeitschrift.
In ihrem 34. Jahrgang wechselt die Fachzeitschrift oberfläche surface das äussere Erscheinungsbild. Das vollständig neu konzipierten Monatsmagazins heisst nun Oberflächen Werkstoffe/surfaces matériaux. Möglich wurde dies mit dem publizistischen Zusammengehen der Schweizerischen Gesellschaft für Oberflächentechnik (SGO), des Verbandes Galvanobetriebe der Schweiz (VGAS) sowie der Vereinigung Galvanotechnischer Lieferfirmen für die Schweiz (VGL), die nun ergänzt werden durch den Schweizerischen Verband für die Materialtechnik (SVMT). Als führende Fachzeitschrift für das gesamte Gebiet der Oberflächenbehandlung und Werkstoffverarbeitung ist sie nun anwendungsorientierte und wissenschaftliche Pflichtlektüre für noch mehr industrielle Führungskräfte.
Die Konzeption der technischen Publikation lag schon immer eher am Rande der Tätigkeiten der Handelszeitung Fachverlag AG. Sie war für ihn ein kleines Objekt. Im Verlag war man aber der Meinung, dass in der Schweiz eine technische Fachzeitschrift für das Gebiet der Oberflächenbehandlung eine Notwendigkeit ist. Eine Umfrage unter der Leserschaft bestätigte diese Meinung ganz klar. Eine Änderung des Verlegers drängte sich auf. Es gelang in recht kurzer Zeit, einen auf technische Fachzeitschriften spezialisierten Verlag zu finden.
 
Titelseite ab 1986 Helmut Tannenberger: Chefredaktor von 1988 bis 1998
 
 
… zur POLYMEDIA MEICHTRY SA
Der neue Herausgeber ab 1. Juli 1997 war Marcel Meichtry von der POLYMEDIA MEICHTRY SA in Genf. Zudem wechselte die Zeitschrift ihren Namen auf OBERFLÄCHEN POLYSURFACES und erscheint nur noch sechsmal jährlich, und zwar Anfang März, Mitte April, Anfang Juni, Anfang September, Mitte Oktober und Ende November. Sie bleibt jedoch das offizielle Organ der Schweizerischen Gesellschaft für Oberflächentechnik (SGO) und bringt wie früher auch Informationen der anderen Branchenvereinigungen, vor allem der Schweizer Stiftung für Oberflächentechnik (SSO). Die redaktionelle Linie bleibt auch unter dem neuen Verleger die gleiche. Der am Fachgebiet interessierte Leser soll in verständlicher Form laufend über alle Aspekte des weiten Gebiets der Oberflächentechnik informiert werden. Alle jene, die der Branche etwas mitteilen wollen, finden in der Zeitschrift weiterhin ihr Sprachrohr.
In Nummer 5/1998 kündigte Helmut Tannenberger seinen Rücktritt als Chefredaktor von OBERFLÄCHEN POLYSURFACES auf Ende Jahr an. Er hatte während elf Jahren das «Gesicht» der Zeitschrift massgeblich geprägt. Anfang 1999 übernahm Friedrich Karl von Willisen den Posten als Chefredaktor. Als Mann der Technik, vertraut mit der Praxis in grossen und kleinen Unternehmen, konnte er unserer Fachzeitschrift neue Impulse geben.
 
Titelseite ab 1993 Marcel Meichtry: Verlagsleiter seit 1997
 
 
Nicht ganz ohne Stolz blickte OBERFLÄCHEN POLYSURFACES im Herbst 1999 auf das 40jährige Bestehen zurück. Aus diesem Anlass wurde die Nummer 4 mit einem Rückblick über die vergangenen vier Jahrzehnte ergänzt. Dies enthielt einerseits ein Abbild aus dem Leben der Verbände, ihrer Wechselwirkung mit der Aussenwelt und der sie prägenden Persönlichkeiten. Andererseits wurden neben den Vorläufern von Technologien und Produkten, die heute zum technischen Selbstverständnis gehören, auch kühne Ideen präsentiert, die nie realisiert wurden. Zudem waren auch wichtige Tagungen, Messen und andere Ereignisse anzutreffen. Zugleich erhielt die Zeitschrift ein komplett neues Layout. Damit wurde einerseits die Übersichtlichkeit und damit auch die Lesbarkeit deutlich verbessert, andererseits kamen die einzelnen Rubriken besser zur Geltung.
 
Titelseite ab 1998 Friedrich Karl von Willisen: Chefredaktor von 1999 bis 2001
 
 
Am 26. Juli 2001 starb Friedrich Karl von Willisen nach kurzer Krankheit in seinem 69. Altersjahr. Pflichtbewusst wie er immer war, übte er seine redaktionelle Tätigkeit solange aus, bis es nicht mehr ging. So trug die Nummer 4/2001 noch vorwiegend seine Handschrift. Für die nächste Ausgabe war Michel Giannoni, Chefredaktor der Revue POLYTECHNIQUE, interimsmässig für die ­Redaktion zuständig. Ab Nummer 6/2001 hatte OBERFLÄCHEN POLYSURFACES mit Robert Lüscher einen neuen Chefredaktor.
In Nummer 5/2003 wurden die Leser aufgerufen, bei der Gestaltung von OBERFLÄCHEN POLYSURFACES mit zu helfen. Dazu sollten sie ihre Ansprüche an unsere Fachzeitschrift deklarieren: Werden mehr Beiträge über Galvanotechnik gewünscht oder mehr Praxisberichte? Wird allenfalls ein Thema vermisst? Oder gibt es vielleicht Themen, die gar nicht von Interesse sind? Ein dieser Ausgabe beigelegter Fragebogen diente als Hilfsmittel für die Leserbefragung. Leider war ihr ein geringer Erfolg beschieden, kamen doch lediglich 22 Fragebogen zurück. Allerdings konnte daraus eine Tendenz abgelesen werden: die grosse Mehrheit wünschte sich mehr praxisbezogene Beiträge.
 
Titelseite ab 1999 Robert Lüscher: Chefredaktor von 2001 bis 2004
 
 
Auf Ende 2004 trat Robert Lüscher als Chefredaktor von OBERFLÄCHEN POLYSURFACES zurück. Den Ausschlag dafür hatten berufliche Gründe gegeben. Ab Nummer 1/2005 übernahm ich die Funktion als Chefredaktor. Obschon mir das Gebiet der Oberflächentechnik eigentlich fremd war, hoffte ich, der Zeitschrift OBERFLÄCHEN POLYSURFACES neue Impulse geben zu können. Ob mir dies gelungen ist, das müssen Sie als Leser beziehungsweise Inserent entscheiden. Ein Input wäre sehr wünschenswert; allenfalls auch bezüglich der Aufnahme neuer Themenkreise. Ich bin nun seit 15 Jahren für die Redaktion unserer Zeitschrift zuständig. Dabei habe ich festgestellt, dass es nicht allzu schwierig ist, Autoren für Beiträge in deutscher Sprache zu finden. Demgegenüber ist es äusserst schwierig, jemanden aus der Westschweiz zum Schreiben eines Fachbeitrags zu motivieren. Dabei hat es doch auch hier viele innovative Unternehmen aus allen Fachbereichen, die wir in OBERFLÄCHEN POLYSURFACES behandeln, die etwas zu berichten hätten.

Aldo Tormen: Chefredaktor seit 2005 Titelseite ab 2008
 
 
Aus POLYMEDIA MEICHTRY SA wird POLYMEDIA SA
Im Frühjahr 2019 entschied Marcel Meichtry, in seinen wohlverdienten Ruhestand zu gehen, und hat seinen Verlag an Cedric Favre verkauft. Auf Grund dieser Übernahme hat sich auch der Firmenname ab April von POLYMEDIA MEICHTRY SA geändert auf POLYMEDIA SA. Das Verlagsunternehmen gibt neben der Fachzeitschrift OBERFLÄCHEN POLYSURFACES auch die Publikationen La Revue POLYTECHNIQUE, Sécurité Environnement und die Revue international de Criminologie et de Police technique et scientifique heraus. Mit dem neuen Management und dem neuen Namen wird die POLYMEDIA SA auch weiterhin eine Plattform für vielfältige technische und wissenschaftliche Informationen, für neue Technologien und das Geschäftsleben sowie für die weltweiten Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten sein.
 
Marcel Meichtry (rechts im Bild) übergibt den Verlag an Cedric Favre (links im Bild)
 
 
Eine Zeitschrift, die sich an ein Fachpublikum wendet, ist Vermittlerin und Drehscheibe. Die Zeitschrift erfindet nichts, sie erschafft keine Neuigkeiten. Sie bietet aber die Möglichkeit der Kommunikation unter Fachleuten. So gesehen, ist die ­Fachzeitschrift OBERFLÄCHEN ­POLYSURFACES eine absolute Notwendigkeit für die Branche.
 
Aldo Tormen
Chefredaktor


28 Janvier 2020  |  Rétrospective

Les 60 ans d’OBERFLÄCHEN POLYSURFACES

Les grandes mutations technologiques, économiques et écologiques des six dernières décennies ont laissé des traces marquantes dans la revue OBERFLÄCHEN POLYSURFACES : elle a changé plusieurs fois de nom, on y trouve de nouveaux éditeurs et une relève chez les rédacteurs. Mais les objectifs initiaux ont peu changé.
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