03 Décembre 2015  |  Contrôle de la qualité
Publié dans Oberflächen POLYSURFACES 04/2015

Optimale Gewindegängigkeit trotz Pulverbeschichtung

Der führende Systemlieferant im blechverarbeitenden Sektor, die Wirth+Co. AG, beschichtet für einen Kunden grosse Maschinenkästen mit vielen hundert Gewindelöchern. Dazu wurde das Qualitätsmanagement mit passender Abdeckung so perfektioniert, dass eine 100%ige Gewindegängigkeit garantiert werden kann.

L’entreprise Wirth+Co. AG, un fournisseur leader de systèmes dans le secteur du traitement des tôles, procède au revêtement, pour un client, de grandes boîtes de machines, comportant plusieurs centaines de trous filetés. La gestion de la qualité a été à un tel point perfectionnée que grâce à une couverture adaptée, un filetage de 100 % a pu être garanti.

Der Kunde setzt voraus, dass die Gewindelöcher nach der Pulverbeschichtung bei der Montage handgängig sind. Dies ist ein Anspruch, dem zunächst durch aufwendige Nacharbeiten Folge geleistet wurde. Denn das feine Pulver gelangte bisher bei der Lackierung unter die Abdeckung und verklebte so die Gewindegänge. Dies führte nun aber dazu, dass bei der Montage Probleme auftauchten. Eine bekannte Herausforderung bei vielen Lackierverfahren. Um die Gewindegängigkeit sicher zu stellen, wurde zunächst jedes Gewinde einzeln per Handschraube überprüft - eine teure Sisyphusarbeit. Das Abdecken mit Silikonprodukten ist nicht so profan, wie man vermutet. Es braucht eine gewissenhafte Bestückung, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.
 
Weisung für Abdeckungen bei beidseitig zugänglichen Gewinden und Löchern, zum Beispiel bei Blechen mit geeigneter Dicke, Einpress- und Schweissmuttern. (Bild Wirth)
 
Optimale Abdeckung gesucht
Um eine optimale Abdeckung zu erreichen, suchte Wirth fachkundige Unterstützung bei der Jürgen Emptmeyer GmbH. Das deutsche Unternehmen gehört seit 1987 zu den führenden Anbietern von Produkten zum effektiven Aufhängen und Abdecken bei der industriellen Lackierung. Es wurden mehre Sortimentskästen, bestehend aus verschiedensten Stopfen und Kappen, angeschafft, die für die unterschiedlichsten Gewinde eine Lösung bieten. Zudem hat man die Mitarbeiter vor jeder neuen Charge eingehend geschult und einen effizienten Maskierbahnhof eingerichtet. Dort wird beim Bestücken der Teile gewissenhaft auf die optimale Justierung geachtet.
Die Qualitätskontrolle der Gewinde zeigte folgende Werte:
  • Bis am 11. Januar 2013 waren die Gewinde überhaupt nicht handgängig: von 2062 Gewinden waren 1102 schlecht (= 53,45%)
  • Bis am 15. Februar 2013 wurde eine Verbesserung festgestellt: von 9615 Gewinden waren 393 schlecht (= 4,08%)
  • Bis am 27. März 2013 konnte nochmals eine Verbesserung erzielt werden: von 3303 Gewinden waren 39 schlecht (= 1,18%)
  • Bis am 4. April 2013 wurde eine Konsolidierung festgestellt: von 13072 Gewinden waren 136 schlecht (= 1,04%)
 
Danach konnte die Gewindequalität gehalten werden. Dies ist ein sehr gutes Ergebnis.
Bei der Qualitätskontrolle wurden folgende Schwachstellen bei der Dichtung ausgemacht:
  • Die Gewindestopfen werden nicht bis an den Anschlag, letzte Gewindephase, hineingedrückt: Eine sorgfältige Mitarbeiterschulung verbessert hier das Lackierergebnis.
  • Die Abdeckungen sind durch Mehrfachgebrauch verunreinigt: Es ist oftmals günstiger, neue Stopfen zu verwenden, anstatt nachzuarbeiten.
  • Die Stopfen sind nicht optimal passend: Sonderlösungen zahlen sich aus.
 
Weisung für Abdeckungen bei einseitig zugänglichen Gewinden und Löchern, zum Beispiel Rohre, dicke Bleche und Platten. (Bild: Wirth)
 
Individuell angefertigte Sonderlösungen
Sollte eine Standardlösung nicht ideal passen, werden direkt Sondermaskierungen gefertigt, die heutzutage nicht mehr mit teuren Werkzeugkosten verbunden sind. Immer mehr Lackierbetriebe setzen aus diesem Grund auf individuell angefertigte Sonderkonstruktionen. Vor allem bei Verschraubungen, Gewinden oder Verstellmechanismen kommt auch der Passgenauigkeit eine besondere Bedeutung zu. Hier achtet man besonders auf ein einfaches und schnelles Handling und spart somit nicht nur teure Nacharbeit, sondern auch Zeit beim Maskiervorgang sowie beim Demontieren.
 
Beispiel einer Sonderabdeckung.
(Bild: Emptmeyer)
 
Die oft komplexen Montagebauteile dürfen nicht durch Lacke verkleben. Durch die speziell auf das zu lackierende Produkt entwickelten Sonderlösungen wird ein deutlich besseres Ergebnis erreicht. Eine passgenaue Sonderlösung lässt sich in wenigen Wochen realisieren und wirkt sich positiv auf die Gewindegängigkeit aus.
 
In Kürze
Bereits seit 1987 gehört die Jürgen Emptmeyer GmbH zu den führenden Anbietern von Produkten zum effektiven Aufhängen und Maskieren bei der industriellen Lackierung. Als erster deutscher Anbieter für Sonderkonstruktionen im Bereich der Maskier- und Biegetechik berät das Unternehmen heute weltweit. Es unterhält eine Zweigniederlassung in Zürich.
 
Jürgen Emptmeyer GmbH
D-49152 Bad Essen
www.emptmeyer.de
 
Jürgen Emptmeyer GmbH
Zweigniederlassung Zürich
Katharina Emptmeyer
Gebietsleiterin Schweiz
Eichstrasse 29
8045 Zürich
k.emptmeyer@emptmeyer.ch


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