12 Septembre 2017  |  Mosa√Įque
Publié dans Oberflächen POLYSURFACES 03/2017

Positive Bilanz für die EPHJ-EPMT-SMT

«Was die Teilnehmer- und Besucherzahlen anbelangt, so haben wir auch diesmal das Vorjahresniveau wieder erreichen können. In einem Marktumfeld, das noch dabei ist, sich zu erholen, ist dies ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis. Dies umso mehr, als der erstaunliche Unternehmergeist der anwesenden Branchenvertreter erneut unter Beweis gestellt wurde. Denn hier wird mit einem Know-how und einer Akribie an der Verfeinerung und Erneuerung von Produkten und Dienstleistungen gearbeitet, für die uns die ganze Welt beneidet», erklärt Alexandre Catton, der Leiter der Fachmesse. So lag die Zahl der Fachbesucher knapp unter 20’000. Und auch die Aussteller, deren Zahl fast 850 erreichte, präsentierten sich auf einer Grundfläche, die in etwa der von 2016 entsprach. Wie jedes Jahr zog die Fachmesse auch dieses Mal wieder alles, was im Bereich der Hochpräzisionstechniken Rang und Namen hat, ins Genfer Ausstellungs- und Konferenzzentrum Palexpo.
Ein besonderes Highlight war Johann Schneider-Ammann, Bundesrat und Vorsteher des Wirtschaftsdepartements, der die Eröffnung der Veranstaltung durch seine Anwesenheit ehrte. «Dies war ein grosser Moment für unseren Salon», geben André Colard und Olivier Saenger, die beiden Gründer der Fachmesse, offen zu. «Der Bundesrat äusserte sich mit einfachen, aber treffenden Worten und drückte damit seine ehrlich empfundene Verbundenheit mit den hier vertretenen Unternehmen aus – Unternehmen, die mit ihrer geballten Dynamik den Stolz der ganzen Schweiz darstellen. Man spürte deutlich, dass Johann Schneider-Ammann in seinem Element war, sichtlich zufrieden inmitten all der anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihm in vielerlei Hinsicht so ähnlich sind.»
Ebenfalls augenfällig an der diesjährigen Veranstaltung war die bemerkenswerte Innovationskraft der Aussteller, die sich in der Qualität der Exponate widerspiegelte, mit denen sie um den Ausstellerpreis, den Grand Prix des Exposants, wetteiferten. Unter den ausgezeichneten Entwürfen stach das «WisioScope» besonders hervor, eine originelle Schöpfung der Berner Witschi Electronic AG. Dabei handelt es sich um ein neuartiges Gerät, das bei der Fertigung und Pflege filigranster Uhrmacher-Kunstwerke eingesetzt wird. Einerseits ermöglicht es die akustische und optische Messung von Ganggenauigkeit und Amplitude auf ebenso benutzerfreundliche wie präzise Weise. Andererseits versetzt die Kamera mit integriertem Touchscreen den Benutzer in die Lage, die Bewegungen des Uhrwerks auf eindrückliche Weise zu visualisieren, indem sich das Gerät den Stroboskopeffekt zunutze macht. Entwickelt wurde das innovative Produkt in Zusammenarbeit mit dem CSEM (Centre Suisse d’Electronique et de Microtechnique) in Neuenburg.
 
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